Zur Stärkung des Alltagsradverkehrs in der Werra-Wartburgregion wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Klimaschutz durch Radverkehr“ ein regionales Großprojekt umgesetzt. Ziel war die Entwicklung und Umsetzung eines zusammenhängenden Radverkehrsnetzes zur Verbesserung klimafreundlicher Mobilität.
Dem Projekt ging eine konzeptionelle Planung voraus, in der die Bedarfe für den Neu- und Ausbau von Radwegen sowie für ergänzende Infrastrukturen wie Abstellanlagen systematisch untersucht wurden. Darauf aufbauend wurden Maßnahmen zur besseren Erreichbarkeit zentraler Ziele im Alltag entwickelt.
Im Zuge der Umsetzung wurden 11 Radwege neu gebaut bzw. ausgebaut. Ergänzend entstanden Fahrradabstellanlagen an Schulen sowie an Haltepunkten des öffentlichen Personennahverkehrs von Bus und Bahn, um die Verknüpfung der Verkehrsträger zu verbessern und die Nutzung des Fahrrads im Alltag zu erleichtern.
Die Umsetzung wurde durch Öffentlichkeitsarbeit in Funk und Presse sowie über Social Media begleitet. Zudem wurden Radkarten mit zielgruppenspezifischen Informationen erstellt, um unterschiedliche Nutzergruppen gezielt anzusprechen und die Nutzung der Infrastruktur zu fördern.