Mit dem Regionalen Entwicklungskonzept 2040 für die Werra-Wartburgregion wurde im Auftrag des Werra-Wartburgregion e. V. ein strategischer Handlungsrahmen für die zukünftige Entwicklung der Region erarbeitet. Eingebunden waren die sieben Mitgliedskommunen Bad Salzungen, Barchfeld-Immelborn, Gerstungen, Krayenberggemeinde, Leimbach, Vacha und Werra-Suhl-Tal sowie der Wartburgkreis, die Regionalplanung Südwestthüringen, Fachakteure, Vereine, Tourismusinstitutionen und Bürgerinnen und Bürger. Das Projekt zielte darauf ab, die Zusammenarbeit der Kommunen weiterzuentwickeln und gemeinsame Antworten auf zentrale Zukunftsfragen der Region zu finden – vom demografischen Wandel über nachhaltige Energieversorgung und neue Mobilitätsbedarfe bis hin zur Sicherung lebendiger Ortskerne. Dafür wurden die Ausgangslage der Region analysiert, bestehende Stärken und Schwächen bewertet und daraus Ziele, Handlungsfelder und konkrete Projekte für die kommenden Jahre abgeleitet.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem partizipativen Prozess. Die Konzepterstellung erfolgte unter intensiver Beteiligung regionaler Akteure. Neben der Arbeit einer Lenkungsgruppe fanden ein Regionalforum, mehrere thematische Workshops zu Klima und Energie, Naherholung und Tourismus sowie Siedlungsentwicklung, vertiefende Projektworkshops, eine Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und eine abschließende Regionalkonferenz statt. Dadurch konnten lokales Wissen, kommunale Bedarfe und fachliche Einschätzungen während des gesamten Prozesses eingebunden werden. Das Ergebnis ist ein abgestimmtes Entwicklungskonzept mit Leitbild, Handlungsfeldern, Zielen und priorisierten Maßnahmen. Es bildet die Grundlage für gemeinsame Projekte der Werra-Wartburgregion, unter anderem zur Innenentwicklung und Nutzung leerstehender Gebäude, zur energetischen Entwicklung öffentlicher Einrichtungen, zur Klimaanpassung sowie zur Stärkung von Rad-, Wander- und Wassertourismus.