Entsprechend der Gesetze des Freistaates Thüringen wurde ein Gefälleabschnitt der Apfelstädt innerhalb der Ortslage Wechmar naturschutzfachlich überplant und baulich hinsichtlich der Durchgängigkeit umgesetzt.
Das Gewässer war geprägt durch Staustufen mit hohen Abstürzen, welche in Form von eingetriebenen Spundwänden keinen gesetzeskonformen ökologischen Standard darstellten.
Durch IPU wurde die hydraulische und hydrologische Planung für den Gewässerabschnitt geplant, und anschließend in der Baudurchführung betreut. Ebenso wurde die Funktionalität in den Folgejahren überwacht und aus den gewonnenen Erkenntnissen der dann natürlichen Gewässerveränderung eine bauliche Anpassung geplant und angeleitet.
Das Ziel einer ganzjährig sicheren Fischwanderung und die Gewährleistung eines leistungserforderlichen Abflusses in Hochwasserphasen wurde durch die Herstellung einer Sohlgleite mit getrennten Funktionsseiten erreicht. Die den Höhenunterschied ausgleichenden Strömungsbecken sind immer wasserführend und die Gleite führt das Hochwasser ab.