Bebauungsplan in Kleinfurra

Mit dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 4 „PV-Freiflächenanlage Kleinfurra/Hain“ schuf die Gemeinde Kleinfurra die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung einer großflächigen Photovoltaik-Freiflächenanlage am östlichen Rand des Gemeindegebiets. Ziel der Planung war es, den Ausbau erneuerbarer Energien auf kommunaler Ebene zu unterstützen und gleichzeitig eine geordnete städtebauliche Entwicklung im Außenbereich sicherzustellen. 

Das rund 55,6 Hektar große Plangebiet liegt zwischen den Gemarkungen Kleinfurra, Hain und Großfurra und wurde zuvor überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Der Standort wies aufgrund seiner Verschattungsfreiheit sowie der vorhandenen technischen Infrastruktur – darunter Hochspannungsleitungen, ein nahegelegenes Umspannwerk und bestehende Verkehrswege – günstige Voraussetzungen für die Nutzung von Solarenergie auf. 

Da für die Gemeinde kein Flächennutzungsplan vorlag, wurde im Vorfeld eine gesamtgemeindliche Standortanalyse für Photovoltaik-Freiflächenanlagen durchgeführt. Diese bestätigte die Eignung des gewählten Standorts im Vergleich zu anderen Potenzialflächen im Gemeindegebiet.

Der Bebauungsplan setzt ein Sondergebiet für Photovoltaik-Freiflächenanlagen fest und regelte unter anderem die zulässige Bebauung, Höhen der Anlagen, Erschließung sowie Maßnahmen zum Natur- und Artenschutz. Ergänzend wurden Ausgleichs- und Vermeidungsmaßnahmen festgelegt, um die Auswirkungen auf Landschaft und Umwelt zu minimieren. Mit dem Satzungsbeschluss des Gemeinderats im Dezember 2025 wurde das Verfahren erfolgreich abgeschlossen.

 

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Team Stadt- und Regionalentwicklung
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Seit 2022 ist Martin Hering Teil unseres Teams und bringt seine Expertise in den Bereichen Regionalentwicklung, Dorf- und Stadtentwicklung sowie Forschung und Kommunikation ein. Mit seiner fundierten Erfahrung in der Leitung von Beteiligungsformaten begleitet er Prozesse zielgerichtet und dialogorientiert. Seine weiteren fachlichen Schwerpunkte liegen in der nachhaltigen Siedlungsentwicklung, im Flächenmanagement sowie in der Entwicklung regionaler Strategien. Durch seine strukturierte und zugleich partizipative Arbeitsweise schafft er es, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen und nachhaltige Lösungen zu erarbeiten.

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Die Landschaftsarchitektin und Ingenieurin der Öko-Energietechnik Morgane Toczé ist seit 2024 Teil des IPU-Teams. Zu ihren besonderen Schwerpunkten gehört die Eingriffsbegleitung und Erstellung naturschutzfachlicher Genehmigungsunterlagen, wie unter anderen Umweltverträglichkeitsstudien, Landschaftspflegerische Begleitpläne. Dabei vereint sie die Perspektiven und Erfahrungen aus Landschaftsarchitektur sowie Energietechnik, was auch bei der Erarbeitung von landschaftsplanerischen Konzepten und im Flächenmanagement nachhaltige Ansätze mit sich bringt.

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2024 wurde die Stadt- und Raumplanerin Anne Chodura Teil des Büros. Engagiert bearbeitet sie mit ihrem Team Projekte der Dorf-, Stadt- und Regionalentwicklung und bringt dabei ihre Expertise aus Siedlungsentwicklung und dem Flächenmanagement ein. Als Regionalmanagerin für den RAG LEADER Wartburgregion e.V. unterstützt sie den Verein bei der Umsetzung der Regionalen Entwicklungsstrategie – insbesondere durch die Beratung und Begleitung von Projektträgern bei Fördervorhaben im ländlichen Raum.