Die Baukultur in ländlich geprägten Regionen, insbesondere in Dörfern und kleineren Städten, bestimmt maßgeblich das Erscheinungsbild unserer Landschaft und stärkt die regionale Identität. Doch wie lassen sich leerstehende Gebäude wieder nutzen, ohne dabei gewachsene Bauformen und regionale Eigenheiten zu verlieren – und gleichzeitig heutigen Ansprüchen an Wohnen, Arbeiten und Nachhaltigkeit gerecht werden? Welche Perspektiven ergeben sich für neue Nutzungen, insbesondere im Bereich kultureller und kreativer Angebote der Daseinsvorsorge? Und welche Rahmenbedingungen sind entscheidend für erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Planenden, Akteur*innen der Regionalentwicklung und der Bürgerschaft?
Vom 22.04.2026 bis zum 23.04.2026 widmet sich diese Fachtagung diesen Fragestellungen, gibt Einblicke in verschiedene Themenfelder, stellt Praxisbeispiele vor und regt zum Weiterdenken an. Gleichzeitig schafft sie Gelegenheit für Austausch, Diskussion und Vernetzung sowie dafür, eigene Erfahrungen und Ideen einzubringen.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des BULEplus-Projekts „Lebendige Orte aktiv gestalten – Potenziale für Innenentwicklung und Leerstandsaktivierung in ländlichen Räumen“ statt und wird von der Agrarsozialen Gesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit der Stiftung Baukultur Thüringen sowie dem LeerGut-Agent*innen e.V. organisiert.
Informieren Sie sich gerne hier zu der Vortragstagung im Eiermannbau in Apolda und zu den Exkursionen und melden Sie sich bis zum 19.04.2026 an.