Ist-Zustand der Sohlrampe Wechmar

eingeschränkte Fließgewässerdurchgängigkeit an der Sohlrampe Wechmar

Lageplan des vorgesehenen Umbaus (Auszug Genehmigungsplanung)

Regelquerschnitt zum vorgesehenen Umbau (Auszug Ausführungsplanung)

Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit der Apfelstädt, Umbau untere Sohlrampe in der Ortslage Wechmar Lph. 3-9

Die Apfelstädt wurde vom Freistaat Thüringen als Vorranggewässer bei der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie ausgewiesen. Im zugehörigen Gewässerrahmenplan wird als oberste Zielsetzung für die Anlage die Herstellung der linearen Durchgängigkeit der „Unteren Apfelstädt“ formuliert.

Die Sohlrampe in der Ortslage Wechmar verfügt aufgrund ihrer technischen Ausbildung über eine stark beeinträchtigte ökologische Durchgängigkeit. Insbesondere zu Zeiten von Niedrigwasserständen ist von einer stark eingeschränkten Aufstiegsmöglichkeit für die Aquafaunistik auszugehen. Die Bestandsituation entspricht nicht dem natürlichen Fließgewässercharakter der Unteren Apfelstädt und hat in der Folge weitreichende negative Konsequenzen für die Zusammensetzung der Fliessgewässerflora und –fauna.

Daher ist eine Umgestaltung der Anlage vorgesehen. Geplant ist der Umbau der Sohlrampe in eine Niedrigwasserrinne mit Beckenstruktur und Steinriegelbauweise. Hierzu wird der Einbau eines Längsriegels in der Mitte des Gewässerbettes sowie der Einbau von 18 halbseitigen Querriegeln erforderlich. Die vorgesehene Bauwerkslänge beträgt 82,27 m zuzüglich einer Sohlangleichung mit 11 m Länge am Baubeginn und einer Nachbettsicherung von 20 m Länge am Bauende.

Die Plangenehmigung zum Umbau wurde im Juli 2018 erteilt, so dass seit Februar 2019 mit der Umsetzung des Vorhabens begonnen wurde. Dabei erfolgten bereits Rodungsarbeiten. Die Arbeiten im Gewässer sind ab Mitte Juni 2019 vorgesehen.

Arbeitsfeld

Auftraggeber
Freistaat Thüringen c/o Thüringer Landgesellschaft mbH

Zeitraumin Bearbeitung seit 01/2013

RegionWechmar (Landkreis Gotha)

IPU

Kretschmar
99869 Günthersleben-Wechmar
Deutschland